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Rund ums Reich Polizei stoppt Demo

07.03.2009

Aktionen zum Protest gegen Kinderschänder Karl D. in Heinsberg


- Polizei stoppt nationale Spontandemonstration und schützt Kinderschänder -



Bericht über die Aktionen zum Protest gegen den Kinderschänder in Heinsberg Randerath am 07.03.09 - Massive staatliche Repressionen nach Demo gegen Kinderschänder

Am 07.03.09 trafen wir uns morgens um 9 Uhr in Stolberg um Flugblätter anlässlich des Trauermarsches zum Gedenken an Kevin P. am 04.04.09 in Stolberg zu verteilen. Nach dieser sehr erfolgreichen Aktion, fuhren wir gegen 13 Uhr nach Heinsberg Randerath, um dort gegen den kürzlich zugezogenen Kinderschänder Karl D. zu protestieren. Wir trafen uns mit Aktivisten aus der Umgebung und nahmen dann an der dortigen Mahnwache der NPD teil. Insgesamt waren dort gut 60 Aktivisten vor Ort. Gegen 16 Uhr erklärte die NPD die Mahnwache für beendet.
Wir entschlossen uns, eine Spontandemo durchzuführen. Diese wurde jedoch nach wenigen Metern durch die Polizei gestoppt und es kam zu Handgreiflichkeiten zwischen Polizei und Versammlungsteilnehmern. Unsere Versuche, die Polizeiblockaden zu umgehen, wurden unter massivem Einsatz von Pfefferspray und Knüppeln niedergeschlagen. Bei der Gelegenheit fuhren dann zu unser aller Erfreuen auch noch zwei Einsatzwagen ineinander. Es kam zu mehreren leicht verletzten auf beiden Seiten.




Ein Kamerad wurde willkürlich festgenommen, nachdem er zuvor grundlos zusammen geknüppelt wurde. Nach 20 Minuten durfte er jedoch in die Gruppe zurück kehren. Es folgte die Personalienfeststellung von allen Versammlungsteilnehmern. Ausserdem wurde jeder Teilnehmer fotografiert und erhielt einen Platzverweis für Heinsberg Randerath.
Wer sich bei der Personalienfeststellung weigerte, in die Kamera zu gucken, wurde mit verschiedenen Mitteln dazu gezwungen. Zuerst erfolgte die Androhung einer erkennungsdienstlichen Behandlung auf der Wache, die "durchaus bis morgen früh dauern könnte". Als dies nicht fruchtete, griff man auf die Androhung von Gewalt zurück: "Ich helf dir gleich mal, also schau jetzt in die Kamera".
Beobachtet wurde all dies von zahlreichen Bürgern, die über das Verhalten der Polizei nur den Kopf schütteln konnten. Sie konnten an unseren Bannern erkennen wer wir waren und was wir wollten und wir konnten uns ihrer Sympathien sicher sein.
Nach dieser insgesamt über zwei Stunden dauernden Prozedur, begleitete man uns noch bis zum nächsten Bahnhof. Wir entschlossen uns, angesichts der Repressalien der Polizei, in der Nachbarstadt Erkelenz eine Spontandemo durchzuführen. Gesagt, getan. Wir marschierten mit ca. 40 Aktivisten lautstark durch Erkelenz. Unser Anliegen stoΒ auch hier auf breiten Zuspruch aus der Bevölkerung. Diesmal waren wir schneller als die Staatsmacht und da die Aktion ohne Zwischenfälle verlief, konnten wir im Anschluss ohne weitere Hindernisse den Heimweg antreten.


Widerstand lässt sich nicht verbieten.
Schützt unsere Kinder!



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